Auf Seesaiblinge mit dem Downrigger

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SchwachSuper 

In fast allen Alpen- und Voralpenseen ist der Seesaibling beheimatet. Er bevorzugt das tiefe und kalte Wasser und zählt mit zu den besten Speisefischen unserer Heimat.

Meiner Meinung nach ist der Downrigger die beste Möglichkeit um einen Köder in einer konkreten Tiefe anzubieten. In vielen Gewässern bei uns darf man mit 2 Ruten angeln, wenn die Hauptaktivität sich in der Tiefe abspielt, dann kommen da auch 2 Ruten auf einen Downrigger.

 

Als Köder verwende ich ausschließlich kleine Monarch Perlmuttblinker, bevorzugt in den Längen 60-70 mm. Schon durch die Ködergröße schließe ich kleinere Saiblinge quasi aus. Die Schleppgeschwindigkeit sollte eher langsam sein, etwa um die 2,3 km/h.

In unserem Fall stehen die Fische am Anfang der Saison noch nicht ganz so tief und ich biete die Köder zwischen 10 und 15 Meter an. Bei dieser Tiefe und Geschwindigkeit genügt mir ein Downriggerblei von 1,2 -1,7 kg.

Das schwierigste ist es meistens die Saiblinge zu finden, wenn man dann einen Schwarm auf dem Echolot entdeckt, sollte man auch reagieren und die Ködertiefe entsprechend anpassen, manchmal kommt dann schon der Biss beim Ablassen.

Da in der Tiefe die optischen Reize auf Grund des fehlenden Lichtes nicht so groß sind, versuche ich die Chancen zusätzlich mit Lockstoffen von Pro-Cure zu erhöhen.

Wie das dann auf dem Wasser aussieht, welches Material noch zum Einsatz kommt und natürlich auch zwei Fänge könnt Ihr in meinem folgenden Video ansehen

(klick auf das Bild um das Video zu sehen)

 Petri Heil

Stephan