Tarpon-Jagd auf bayerisch

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Gerade von meinem Kurzurlaub aus der Schweiz zurückgekehrt, konnte ich den Reisebericht noch nicht mal fertigschreiben - es eilte! Denn, nachdem mein Freund Matthias bereits in der vergangenen Woche einen guten Rapfen fing, verabredeten wir uns gleich auf ein Tarpon-Treffen am Pilsensee.


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Rapfen mit 79cm und 4,09 kg

angesteckt vom Rapfenfieber sind wir am Dienstag raus auf den See um auf den "Süßwassertarpon" zu angeln. Wer es einmal erlebt hat wie große Rapfen beim Speedschleppen im Freiwasser einsteigen und welchen Drill sie liefern, der wird dies sicher nicht vergessen und sicher vergleichbar mit einem Minitarpon ;).

Gefischt wurde ausschließlich mit 10-18 cm langen Wobblern von Rapalla (X-Rap), LuckyCraft (PointerSP) und Savage Gear (4-Play), wobei letztere im "High-End-Bereich" bei 4,2-4,5 km/h nicht mehr optimal liefen. Abwechslungsreicher, schneller Fahrstil und Sideplaner sind erfolgversprechend. Sicher kreuzten wir schon 1 1/2 Stunden auf dem See bis wir die ersten Fische beim Rauben sahen, und sicher war es noch eine halbe Stunde später als wir dann den ersten Biss verzeichnen konnten und den ersten 55er am Haken hatten. Erstaunlicher Weise kam der Biss auf den einzig anders farbigen (bläulichen) Köder, alle anderen Fische der Tage zuvor kamen auf grünliche Köder. Hop oder Top, kurzerhand wechselten wir auf 3x blau 1x grün und bereits bei der nächsten Runde zeichnete sich diese Entscheidung als richtig ab.

Matthias fängt diesen schönen 70er
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und eine weitere Runde später stieg dann noch dieser 83er mit 5,41 kg ein

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Es ist wirklich ein Hammer-Drill gewesen - inklusive Dusche bei der ersten Flucht vor dem Boot (wie fast immer bei der Größe).

Petri Heil

Stephan